Auch wenn durch den Schnee draußen noch keine Frühlingsgefühle bei mir aufkommen, freue ich mich auf das baldige Osterfest und das damit verbundene Osternestersuchen. Dafür wird man nie zu alt; tatsächlich werde ich (mithilfe des haarigen Ungetüms und seiner feinen Nase) immer besser darin. Macht auch mit Schummeln Spaß.
Eier in sämtlicher Form – gerührt, gespiegelt, gekocht oder im Salat- finde ich jetzt nicht so geil, aber mit Ostern verbindet man Osternhasen und was essen Hasen? Richtig, Karotten oder wie es bei uns so schön heißt: Wurzeln. Wurzeln finde ich ziemlich lecker (esse sie aber nicht im Übermaß wie zum Beispiel meine Mutter, ihre Gesichtsfarbe geht schon ins Orange. Echt wahr!), und so habe ich letzte Woche beschlossen, ganz viel mit ihnen zu kochen und zu backen. Leider hat das nicht so funktioniert, wie ich es mir erhoffte. Ich wollte ein Wurzelbrot machen, welches Hefe enthielt, und weil ich dachte, Hefebakterien mögen es muggelig warm, habe ich die Milch zum Auflösen extra erwärmt. Schließlich stellte sich aber heraus, dass Hefe nur Temperaturen bis 40°C mögen, und ich habe die Bakterien versehentlich in der Hitze getötet, das Brot ging nicht auf und war matschig und außen steinhart. Genießbar wäre eine Übertreibung – gerade so essbar wars noch.
Aber heute startete ich einen neuen Versuch. Mich sprach dieses Rezept aufgrund des Ziegenfrischkäsefrostings an – Ziegenkäse finde ich super lecker, und da sonstige Cupcakefrostings viel zu süß und fettig sind, empfand ich das als herrliche Variation.
Aufgrund Eiermangels verwendete ich nur die Hälfte der angegeben Zutaten; aus Faulheit mahlte ich keine Haselnüsse, sondern benutzte noch vorhandene gemahlene Mandeln und hab zudem ein klitzekleines Stückchen Butter zum Teig hinzugefügt. Diesen dann in meine neuen Silikonmuffinformen (ein Geburtstagsgeschenk, welches unbedingt ausprobiert werden wollte) gefüllt, gebacken, auskühlen lassen und mit Frosting bestrichen. Auch hier siegte die Faulheit, denn ich hatte keine Lust, mir eine Spritztüte zu basteln und die entstandenen Cupcakes so in kleine Kunstwerke zu verwandeln. Also einfach raufgeschmiert – mit ein wenig Fantasie sah das dann wie Wolken aus. Und lecker wars.




